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Nächste Veranstaltung:     25.02.2012 Sessionsausklang (nur für Mitglieder und Freunde - separate Einladung)

Der Ort

 

Dansweiler grenzt im Osten an Brauweiler, gehört zur Stadt Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) und liegt westlich von Köln. Der Ort bildet baulich eine Einheit mit Brauweiler. Im Süden grenzt Dansweiler an Königsdorf und im Norden die Ortschaft Glessen.

Der Ort grenzt an Brauweiler mit seiner ehemaligen Benediktinerabtei. Während des Zweiten Weltkrieges dienten die Gebäude auf dem Klostergelände 1933 bis 1934 als Konzentrationslager und danach bis 1945 als Gestapo-Gefängnis, in dem u.a. Konrad Adenauer inhaftiert war. Heute: Gedenkstätte. Darüber hinaus befindet sich in Brauweiler eine der wichtigsten Schaltzentralen (RWE) zur Steuerung des europäischen Hochspannungsnetzes.

 

Fakten

Einwohnerzahlen: 2.956 (Stand 30. Juni 2010)

Koordinaten: 50° 57′ 27.03″ N, 6° 45′ 52.46″ E / 50.957508°, 6.764574°

Höhe: ca. 80-90m ü. NN

Geschichte

Ein Auszug der Geschichte Dansweilers
Der Ort Dansweiler am Fuß der Hauptterrasse, der Ville gelegen, wird erstmals in einer Liste von Gütern genannt, mit denen der lothringische Pfalzgraf Ezzo seine Stiftung, die Abtei Brauweiler ausstattete. Diese nicht unbedenkliche Urkunde trägt die Jahresangabe 1028.

Entstehung und Bau der Dansweiler Kirche in den Jahren 1952/1953
Auszug aus einem Pfarrbrief, anlässlich zum 25-jährigen Weihejubiläum der Dansweiler Kirche im Jahre 1978, geschrieben von dem damaligen Priester Hans Erpenbach.

Rückblick Dansweiler Karneval

Karneval wurde in Dansweiler schon immer gefeiert; auch während des Krieges – obwohl zeitweise verboten. Der organisierte Karneval, so wie wir ihn heute in Dansweiler kennen, hat seinen Ursprung Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre.

Der Zuspruch wurde von Jahr zu Jahr größer, so das sich die Ortsvereine entschlossen, Karnevalssonntag einen Zug durchzuführen. Die ersten Aufzeichnungen und Presseartikel, die noch vorhanden sind, stammen aus dem Jahre 1966. Motto des Zuges: „Kamelle für uns Pänz“. Viel Närrisches und etwas Lokalpolitik waren die Themen des Zuges. 1966 bestand der Zug aus zehn Wagen und drei Fußgruppen.
1967 brachte man bereits einen Wagen mit der Aufschrift: „Nun ade du schöner Wald“. Gemeint waren allerdings nicht die Stickoxyde und sonstige Umweltprobleme, die uns heute Sorgen machen, sondern die „Glessener Kippe“, heute „Kottenforst Ville“, die sich bedrohlich dem Ort Dansweiler näherte.

Der Sitzungskarneval wurde ebenfalls gepflegt. Die alljährliche Sitzung im kleinen, gemütlichen Saal des heutigen Restaurant „Ruland’s Zehnthof“ war immer ausverkauft. Eine Aufstellung der Ausgaben aus dem Jahre 1965 beziffert Künstlerhonorare einschl. Musikkapelle auf insgesamt DM 870,--.